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Shake it, aber chic! Über die Leidenschaft für Cocktailshaker!

Von: Jana am 16. Januar 2012 Keine Kommentare

Manche sammeln Briefmarken, andere Bierdeckel, wieder andere Fingerhüte … Stephen Visakay sammelt Cocktailshaker. Große, kleine, dicke, dünne – der Mann ist so verrückt nach diesem Barutensil, dass er sogar ein Buch darüber geschrieben hat: „Vintage Barware“, ein echter Klassiker und Pflichtlektüre für jeden, der mehr über Shaker erfahren will!

Er sucht sie auf der ganzen Welt auf abgeranzten Flohmärkten und in erstklassigen Antiquitätenläden, er spürt ihnen nach mit der Nase und der Gründlichkeit eines Detektivs. Stephen Visakay hat sein Leben den Cocktailshakern verschrieben. 1.800 davon hat er mittlerweile. Und er sammelt nicht nur Shaker, er sammelt auch ihre Geschichten …

So weiß er zum Beispiel zu berichten, wie der Chrom-Kult-Shaker des Manhattan Cocktail Sets entstand: Der Entwurf dafür stammt von Norman Bel Geddes, der in den 1930er Jahren ein begehrter Produktdesigner war. Er entwarf das Interieur der China Clipper Flugzeuge, Kühlschränke, Staubsauger und sogar Zubehör für Tankstellen. Einige Ideen – futuristische Flugboote und fliegende Autos – allerdings wurden nie umgesetzt. Für seinen Cocktailshaker hatte er 21 Entwürfe gemacht mit insgesamt 13 verschiedenen Designs: rechteckige, längliche, welche, die an eine Rakete erinnerten, stromlinienförmige. Derjenige, der für die Produktion des Manhattan Cocktail Sets ausgewählt wurde, hat es schließlich ins Metropolitan Museum of Art geschafft! Die glänzende Chromoberfläche des Art-Deco-Schmuckstücks erinnert optisch bereits an die kühle Flüssigkeit, die später in die Cocktailschalen fließen wird, und lässt nicht nur Sammlerherzen höher schlagen.

Ja, und warum mussten es unbedingt Cocktailshaker sein? Stephen Viskakay wurde früh geprägt. Seine Mutter hatte einmal einen Shaker gewonnen und hielt ihn hinter einer Tür verschlossen. Dieser Shaker hat so unglaublich großen Eindruck auf ihn gemacht, dass er Jahre später, als er einen ähnlichen bei einem Garagenverkauf entdeckte, ihn unbedingt kaufen musste.

Sei es der Polar Bear Cocktail Shaker, der Penguin Cocktail Shaker, ein Lighthouse Cocktail Shaker, der aussieht wie ein kleiner Leuchtturm – die Sammlerstücke von Stephen Visakay sind schon in etlichen Ausstellungen zu sehen gewesen. Den teuersten Shaker der Welt, den „Diamond Cocktail Shaker“, besitzt er allerdings noch nicht. Der ist nämlich – noch – im House of Bols in Amsterdam zu bestaunen. Star-Bartender Philipp Duff mixte darin bei der Vorstellung des Shakers einen Ritz Cocktail mit BOLS Triple Sec Curacao Liqueur. Der klassische Boston Shaker aus Silber und 18 Karat Gold ist mit 480 Brillanten besetzt. Wir können uns vorstellen, dass dieser Cocktail ganz besonders geschmeckt hat …

Wer Stephen Visakay näher kennenlernen möchte, kann sich auf seiner Homepage umsehen: www.visakay.com.

Bildquelle:http://besten.welt.de/Living/Interior-Design/Der-teuerste-Cocktail-Shaker-der-Welt

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